Jetzt ist Sascha seit dem 20. März 2020 bei uns. Er kam wohlbehalten bei uns an und hat uns sofort akzeptiert.
Nun haben wir ihn also seit über 5 Jahren und wir haben ihn in unser Herz geschlossen – und er uns!
Er ist bisher gesund geblieben (bei regelmäßigem Impfschutz). Trotz seines jetzt wohl schon 11-jährigen Lebensalters hat er noch viel Temperament!
Der Anfang war etwas schwierig: Wenn er frei in der Landschaft war und er einen Hund sah, dann stürmte er weg (oft viele hundert Meter)und war nicht zurückzurufen. Fremde Menschen fürchteten dann den stürmischen Hund und haben dann gelegentlich aggressiv reagiert. Wir bekamen dazu sogar eine Anzeige und die amtliche Auflage, ihn draußen ständig an der Leine zu halten.
Den Leinenzwang haben wir respektiert und Sascha hat das gut angenommen.
Danach gingen wir mit ihm wöchentlich zu einem Hundetraining, wo er im geschlossenen Gelände mit vielen anderen Hunden frei laufen konnte. Hier hat er sich mit den anderen Hunden immer gut verstanden. Es gab keine Probleme.
Anders ist es, wenn er bei uns im Garten ist; dort muss er offensichtlich das Territorium überwachen und bellt und regt sich auf. Das passiert auch, wenn er im Garten ein Eichhörnchen oder eine Katze sieht; das sind die schlimmsten Feinde.
Nach unserer Einschätzung ist er vom Wesen her ein Wachhund, der sein Territorium bewacht. Zu Hause verfolgt er ständig, wo wir sind und was wir tun.
Bemerkenswert ist seine Nase: Er geht ständig Geruchspuren nach und ist bei der Spurensuche eindrucksvoll erfolgreich. Das wird beim Vergleich mit den anderen Hunden im Hundefreilauf oft deutlich.
Er ist sehr wachsam und aufmerksam; er interessiert sich für alles. Dadurch lässt er sich aber auch rasch ablenken; das ist für das Dressurtraining etwas nachteilig. Aber wir lassen ihm auch seine Freiheit. Insgesamt soll er auch eine gewisse Unabhängigkeit behalten.
Am liebsten klettert er; selbst über die waagerechte Leiter auf dem Hundeplatz geht er leichtfüßig (während die meisten anderen Hunde dabei große Probleme haben).
Er mag alle Menschen, er ist unglaublich verschmust. Er hält aber auch fest an gewissen Ritualen, die eingehalten werden müssen (worum wir uns bemühen).
Und er „redet“ immer wieder: Wenn sich etwas Neues ereignet, bellt er laut vor Begeisterung, auch wenn Freunde kommen. Wenn er schon wieder dieselbe Dressurübung machen muss, mault er leise (… „muss das schon wieder sein?“
Seit etwa 1975 hatten wir insgesamt 6 Hunde, die vier ersten davon Boxer aus Züchtungen. Erst die beiden letzten waren Tierschutzhunde. Insgesamt haben wir den Eindruck, dass die „wilden Hunde“ (aus dem Tierschutz) intelligenter wirken; vermutlich müssen sie ihre Instinkte besser nutzen, um zu überleben.
Mit Sascha ist das immer eine besondere Erfahrung und Freude.
Antje und Hilmar Burchardi
Form
+49 176 61-17-50-35
Form
+49 176 61-17-50-35
Wir verwenden Cookies, um unsere Dienste und Online-Werbung für Sie zu personalisieren. Durch die Nutzung unserer Website willigen Sie in die Verwendung dieser Cookies entsprechend unserer
Datenschutz
ein.