Für uns der beste Hund! Kescha ist zu uns im Februar 2022 gekommen. Er war zu der Zeit geschätzt drei Jahre alt und bereits sehr gut sozialisiert. Abgemagert und müde ist er einem Supermarkt in Moskau zugelaufen. Während wir auf unseren ersten Hund gewartet haben, wurden wir über alle Schritte zeitnah informiert und waren in einer Gruppe mit anderen Wartenden vernetzt. Ich habe im Vorfeld lange Telefonate mit dem Verein geführt und viele Fragen gestellt, die direkt an die Pflegestelle weitergeleitet wurden. Die Beratung war ausführlich und wir sehr zufrieden. Wie versprochen, hatten wir mit unserem Schützling keinen Stress. Nur normaler Training und viel Freude dabei. Keschas jagdliche Motivation konnte in der Pflegestelle nicht eingeschätzt werden, da er alle Haustiere ohne Ausnahme in Ruhe lässt. Das ist bis heute so, was uns den stressfreien Urlaub am Bauernhof erlaubt. Durch einen Gentest wußten wir sehr früh, dass Kescha ein Laika ist. Und je sicherer und selbstbewusster er bei uns wurde, desto eher hat er sich zu einem schönen, waschechten Jagdhund entwickelt. Um so faszinierender ist es, dass er Haustiere von wilden Tieren sehr gut unterscheiden kann und alles, was Menschen gehört, in Ruhe lässt. Nach einem guten Training kann man ihn inzwischen gut auch von der Jagd an Wildtieren abhalten und sogar Mäuse spielen keine große Rolle mehr. Stattdessen wird gesucht, apportiert und gerannt. Trotzdem ist und bleibt er ein Jagdhund und darf seine Leidenschaft im Spiel ausleben. Obwohl Kescha ein Laika ist, bellt er zu Hause nicht, seine Sturheit hält sich in Grenzen, er lässt sich wunderbar trainieren, wenn man ein зaar Regeln einhält. Nach fast zwei Jahren können wir sicher behaupten, dass wir einen Hund, inzwischen unser bester Freund, bekommen haben, den man uns versprochen hat, nämlich für Anfänger geeignet. Auch Kescha hat uns sehr viel beigebracht und uns ebenfalls mit viel Geduld trainiert, so dass wir uns nicht mehr als Anfänger fühlen. In Worte kann man kaum fassen, wie glücklich wir sind, ihn bei uns zu haben. Jederzeit würden wir uns wieder an den Verein »Ein Herz für Russische Tierschutzhunde« wenden. Vielen Dank für Kesha, auch an die Moskauer Pflegestelle! Und weiterhin viel Erfolg!